Keine humanitäre Hilfe
Der Einsatz auch nur einer einzigen Atomwaffe irgendwo auf der Welt würde die Gesundheitsinfrastruktur überfordern und eine wirksame humanitäre Hilfe unmöglich machen.
Krankenhäuser und Apotheken, Feuerwehrausrüstung, Kommunikations- und Transportsysteme würden in einem mehrere Kilometer weitreichenden Gebiet völliger Zerstörung ebenfalls zerstört sein.
Wer den Kranken und Verwundeten Hilfe leisten wollte, wäre einer hohen Strahlenbelastung ausgesetzt und würde sein eigenes Leben riskieren.
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat wiederholt gewarnt, dass es keine ausreichende humanitäre Hilfe für den Fall des Einsatzes auch nur einer einzigen Atomwaffe gibt, geschweige denn für einen umfassenden Atomkrieg, und dass solche Kapazitäten niemals entwickelt werden könnte.
Die Weltgesundheitsorganisation kam zu einem ähnlichen Schluss: „Was auch immer von den medizinischen Versorgungssystemen weltweit noch übrig bliebe, könnte die Katastrophe nicht in nennenswertem Maße mildern.“
